Posts

Posts mit dem Label "Vietnam" werden angezeigt.

Töffs in Vietnam

Bild
Es gäbe 90 Millionen Vietnamesen und 45 Millionen Töffs, hauptsächlich Roller. Das Bild auf den Strassen unterstreicht diese Aussage, man sieht überall Töffs die für alles mögliche eingesetzt werden. Neben Fussgänger, Velos, grossen Töffs, Autos und LKWs findet man v.a. Roller und kleinere Töffs Die Verkehrsregeln werden eher locker gesehen, Sicherheitsgurte, Rotlichter und sogar Einbahnstrassen werden eher als Empfehlung denn als Richtlinie betrachtet. Auf den Autobahnen wird somit auch rege auf dem Pannenstreifen oder wenn es sein muss sogar rechts davon im Sand gefahren! Auch mehrere Personen mitsamt Gepäck finden Platz Reicht der Platz nicht, verlängert man halt den Töff... Vor dem Neujahrsfets sahen wir besonders spektakuläre Schwertransporter mit riesigen Kisten, mehreren Säcken Früchten oder gar ganzen Bäumen. Neben diesem Hunbdetransporter sahen wir einst zwei kleine Ziegen auf dem Gepäckträger :-( Nicht selten sahen wir - in der Stadt oder auch w...

Im Mekong-Delta

Bild
Die letzten zwei Tage machten wir eine Tour in das Mekong-Delta. Der Mekong ist ein 4500 km langer Fluss in Südostasien, der im Tibet entspringt und in Vietnam ins Meer fliesst. Der Fluss ist im Delta in neun (weil eine magische Zahl) Seitenarme aufgeteilt, welche sich weiter verzweigen und durch unzählige Kanäle miteinander verbunden sind. Das riesige Gebiet ist also von sehr viel Wasser umgeben. Viele Menschen im Delta leben am oder auf dem Wasser Wir durchquerten einen kleinen Seitenkanal auf dem Boot Auf der Tour besuchten wir den floating market (schwimmenden Markt), wo auf Booten allerlei angeboten wird. Da wir am ersten Werktag des neuen Jahres (Jahr des Hundes nach dem Mondkalender) unterwegs waren, gab es mehr Touristen als Händler zu bestaunen. Diesen schwimmenden Markt gibt es seit über 100 Jahren, zu Beginn allerdings nur mit Frauen auf Ruderbooten. Vorne wird auf einer Stange des Verkaufsprodukt aufgehängt, in diesem Fall eine Ananas. Früher gab es ...

Die Vietcong und die GI

Bild
Heute Morgen gingen wir auf eine halbtägige Exkursion zu den Tunnels von Cú Chi. Halbtägig wird hier aber anders definiert: Der Fahrer kam nicht um 8:15, sondern erst um 8:45; dann dauerte die Fahrt zu diesen Tunnels zwei Stunden und das wieder zurück, sodass wir nach 14:00 wieder in Saigon waren. Das war aber bereits alles zu motzen: Die Führung was sehr interessant! Unser Guide führte die kleine Gruppe von Posten zu Posten. Alles scheint hier sehr gut ausgebaut und auch organisiert zu sein - Gruppe folgt auf Gruppe sodass man fast nie warten muss. Die Tunnels wurden im Krieg gegen die Franzosen begonnen und bis auf 200 km während dem Vietnamkrieg ausgebaut. In den Tunnels versteckten sich die Vietcong-Kämpfer vor den Bomben und Napalm-Angriffen der Amerikaner. Die Tunnels waren so schmal, dass nur die kleinen Vietnamesen, nicht aber die viel grösseren Amerikaner, durchpassten. Der kleine vietnamesische Guide im Vergleich zu einem Europäer Hinten im Bild sieht man einen Ha...

Das Internet

Bild
Heute schreibe ich einen Bericht nicht über ein sehr spannendes Thema, sondern aufgrund von Bildmangel. Während das Netz im Hotel in Hanoi und Hue ganz gut war, wurde es in Danang - in der bis dahin teuersten Unterkunft - sehr unzuverlässig und langsam. Jetzt in Saigon ist zwar der Download ganz akzeptabel, aber das Raufladen der Fotos dauert ewig. WLAN gibt es in Vietnam überall, sogar auf dem Schiff in der Halong-Bucht waren mehrere installiert. Jedes Restaurant hat eines und man erhält bereitwillig das Passwort, falls es nicht bereits auf dem Tisch angeschrieben ist. Im Norden war das Passwort meistens „12345678“, in Zentral- und Südvietnam der Name des Restaurants. Überall sind die Leute - wie bei uns - hinter dem Smartphone. Tablets sieht man allerdings ausschliesslich bei Touristen (zum Fotografieren...), Laptops ab und zu in Kaffees. Was auffällt ist die höhere Verbreitung von Windows-Phones. Die Preise für aktuelle Android und iPhones sind fast wie bei uns, und somit für di...

Danang - eine Grossstadt mit Drachen

Bild
Gestern Nacht kamen wir in Danang (oder Da Nang) an. Laut Reiseführern und Internet sei sie recht langweilig, habe touristisch gesehen nur einen Strand, irgendwo eine Kathedale (aus französischer Kolonialzeit), ein Museum über die Cham sowie eine Brücke mit einem Drachen darauf. Ich stellte mir eine kleinere Stadt mit einer alten drachenförmigen Holzbrücke über einen Bach vor. Tatsächlich aber ist die Drachenbrücke über 200m lang - und der Drachen echt spektakulär! Besonders schön ist die Brücke in der Nacht, da der Drachen die Farben wechselt. Um 21:00 wird der Verkehr gestoppt, und der Drachen speit einige Male Feuer! Was die Strände angeht, so scheint sich hier eine gewaltige Touristenhochburg zu entwickeln. Unzählige Riesenhotels reihen sich aneinander, die meisten davon allerdings noch im Bau. Als wir heute Nachmittag mit dem Bus nach Hoi An gingen, fuhren wir 10 km lang an Luxus-Resorts vorbei - auch hier noch die meisten nicht ganz fertig. In einigen Jahr...

Velotour im Dschungel

Bild
Im Reiseführer stand, dass die zahlreichen Königsgräber in Hue sehr verstreut seien und teils mit einer geführten Bootstour, aber besser noch mit dem Velo erkundet werden können. Glücklicherweise bot unser Hotel auch gleich Velos an (insgesamt vier). Wir nahmen die zwei alten Damenvelo mit nur einem Gang welche eine leicht verschobene Lenkung, aber dafür einen einigermassen hohen Sattel hatten. Eine Velomiete pro Tag kostet 5$. Velofahren in Vietnam ist lustig! An den Verkehr hatten wir uns längst gewöhnt: Jeder Verkehrsteilnehmer bewegt sich langsam geradeaus und weicht falls nötig aus. Alle hupen, aber nur um zu sagen, dass man unterwegs ist. Dass jemand darauf achtet oder deswegen gar ausweicht, glaubt niemand. Mit dem Velo ist man in diesem Gewusel ganz gut dabei; wir fühlten uns sicherer als in der Schweiz wo jeder auf seiner Vorfahrt beharrt. Leider wird die Tigerarena am Stadtrand gerade renoviert, deswegen fuhren wir über kleine Wege durch den Dschungel zum ersten Kö...

Mit dem Nachtzug durch Vietnam

Bild
Gestern Abend nahmen wir den Nachtzug von Nordvietnam (Hanoi) nach Zentralvietnam (Hue). Die Fahrt habe ich online gebucht und einen „Voucher“ bekommen. Etwas skeptisch gingen wir nun zum Bahnhof und standen beim Ticketschalter an. Die Dame meinte, dass wir direkt zum Gate gehen könnten, was wir auch taten. Dort wurde der „Voucher“ tatsächlich wiedererkannt und wir durften in unseren Wagen einsteigen. Wir hatten sehr Glück, denn das Viererabteil wurde blieb leer und wir hatten allen Platz und Chips für uns. Der Zug fuhr auf die Minute pünktlich los. Obwohl es holperte und schüttelte, war die Fahrt ganz angenehm. Unterwegs begegneten wir hupenden Lastwagen (die ganze Nacht), beleuchteten Häusern (es ist Mond-Neujahr / Tet-Fest) und überraschend vielen Zügen (es gab ausser in den Bahnhöfen nur  ein Gleis).

Food-Tour

Bild
Zwei Australier schwärmten uns auf dem Halong-Ausflug vor, dass sie in Hanoi eine Food-Tour gemacht hätten und dass diese ganz toll gewesen sei. Da unsere Hotelreceptionistin meinte, dass wir einfach um 18:00 in der Lobby sein müssten um daran teilzunehmen, buchten wir das. Es erschien Lilly - so ihr englischer Nickname - und zwei Amerikaner, welche die Tour ebenfalls gebucht hatten. Gemeinsam gingen wir ins Getümmel, wobei Lilly vorsichtiger über die Strasse ging, als wir uns das inzwischen angewöhnt hatten. Eine typische Strasse in Hanoi Die erste Station war ein unscheinbares Restaurant, welches hauchdünne Reismehlpfannkuchen machte in die man Gemüse und Fleisch einwickelte. Spannnend war, dass Lilly uns Einiges über die Leute in Hanoi erzählen konnte. So erfuhren wir, dass dieses Restaurant seit 60 Jahren im Besitz der gleichen Familie ist und sie nur ein Gericht verkauften. Das genaue Rezept sei geheim. In der zweiten Station hätten wir alleine wohl kaum gegessen. E...

The American War

Bild
Als ich noch vor einigen Monaten „Vietnam“ hörte, dachte ich zuerst an den Vietnamkrieg. Da stellt sich natürlich die Frage, wie dieses Thema in Vietnam selber präsent ist. Ein Kommandobunker in Hanoi Ja, es ist ein Thema vor Ort. Die Vietnamesen sprechen allerdings vom „American War“. Bereits Dude, unser Guide auf dem Halong-Ausflug, erzählte auf der Hinfahrt, dass es in Vietnam viele von Geburt an Behinderte gäbe als Folge von den von den Amerikanern eingesetzte Chemikalien. Wir machten dann auch an einem Supermarkt Rast, der an einer Behindertenwerkstätte angegliedert war, welche Marmorbrunnen und Statuen fertigte. Solche Werkstätten und auch Schulen gäbe es viele im Grossraum Hanoi. Heute besichtigen wir die Zitadelle, oder was noch davon übrig ist. Bereits die Franzosen schleiften einen Grossteil davon, noch mehr wurde im Vietnamkrieg zerbombt. Heute ist einiges wieder aufgebaut und im Untergeschoss kann man die damaligen Kommandobunker besichtigen. Ein Teil der Zi...

Die 2000 Inseln der Halong-Bucht

Bild
Die letzten zwei Tage verbrachten wir bei einer geführten Tour durch die Halong-Bucht, seines Zeichens UNESCO „Natural Wonder“ und wohl Touristenattraktion Nummer 1 in Vietnam. Geologisch gesehen handelt es sich um die Überbleibsel eines Kalkgebirges - tatsächlich ist es aber weit spektakulärer: Die unzähligen von Urwald überwachsenen Bergspitzen ragen aus dem Meer hinaus, was oft wie ein Bergsee im Nebelmeer wirkt. Einige der Berge sind zudem hohl und zerklüftet, zeigen spektakuläre Steilhänge und sanfte Hügelformen gleichzeitig. Es schaut wie im Film „King Kong“ aus, der auch wirklich hier gedreht wurde. Mit dem zweistöckigen Schiff „Stellar“ fuhren wir zur Bucht hinaus, stiegen dort 400 Stufen einen Berg hinauf, gingen mit dem Ruderboot durch eine Höhle in eine Lagune, versuchten uns im Tintenfischfischen, hörten der Karaoke-Show auf dem Nachbarschiff zu, machten Tai Chi vor dem Frühstück, besichtigten eine gewaltige Höhle sowie eine Perlenfarm. Unser Guide Duke erklärte uns...

Mühsamer Flug - spannendes Ziel!

Bild
Nach einem ziemlich langen, und deswegen eher mühsamen Flug kamen Frank und ich in Hanoi an. Frank und meinereiner vor dem Schildkötenturm (in der Mitte) im Hoan-Kiem-See   Die Stadt wirkt so ganz anders als mitteleuropäische Städte: Ein Gewusel von Autos, Fussgängern, Velos und ganze Horden von Rollerfahrern welche sich durch die engen Gassen quetschen. Eng, weil sich sämtliche Läden, Restaurants und Einzelverkäufer auf dem Trottoir oder der Strasse befinden. Als Ausgleich dazu fährt auch mal ein Roller auf dem Trottoir oder parkiert gleich mitten im Laden, der oft auch gleichzeitig Lager und Produktionsstätte ist. Auch wenn das jetzt chaotisch wirkt, so funktioniert es ganz gut ohne Unfälle und Zusammenstösse - also zumindest am ersten Tag haben wir keinen beobachtet... Eine normale Strasse in der Hanoier Altstadt Am einen Ende des Marktes Der Bach Ma Tempel

Visum für Vietnam

Bild
Nach nur einer Woche kam bereites das Visum für Vietnam per Post an. Somit steht einer Einreise nach Südostasien nichts mehr im Weg.