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Posts mit dem Label "Geschichte" werden angezeigt.

Eingeborenenstämme

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Die hawaiianische Sprache und Kultur wird seit einigen Jahren vermehrt gepflegt, was ich durchaus an den Strassennamen, den Ausstellungen und dem allgegenwärtigen Gruss "Aloha" merkte. Ich wollte es aber etwas genauer wissen und ging ins Polynesian Culture Center, einem Themenpark über die sechs Inselvölker Samoa, Neu-Seeland, Fiji, Tahiti, Tonga und Hawaii. Das Bussystem auf O'ahu ist dicht und gut, aber etwas verwirrend. Sensationell sind die Preise: Für $5.50 fährt man einen ganzen Tag auf sämtlichen Linien. Die Anreise daurte für mich gut 2 Stunden., dafür sah ich beinahe die ganze Insel, welche sich einmal mehr sehr abwechslungsreich und landschaftlich spektakulär zeigte. Der Themenpark liegt an der Nord-Ost-Küste, dort wo die grossen Wellen sind. Riesige Wellen und atemberaubende Landschaft bei Laie Die sechs Völker sind in kleinen nachgebauten Dörfern zu finden. Einige Hütten enthalten eine Ausstellung, bei anderen kann man bei Aktivitäten wie Speerwerfen ...

Pearl Harbor

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Wir Europäer denken ja oft, dass es in den USA keine bedeutenden historischen Orte gäbe. Das stimmt definitiv nicht für Pearl Harbor, die Militärbasis welche von den Japanern angegriffen wurde und die USA in den Krieg hineinzog. Flugpiste und Kontrollturm - wie wir sie auch aus dem Film "Pearl Harbour" kennen Heute gibt es hier vier Museen/Memorials, ich habe heute die (meiner Meinung nach) zwei spannendsten besichtigt: Das Luftfahrtmuseum und das Schlachtschiff USS Missouri. Da das gesamte Gebiet immer noch ein aktiver Militärstützpunkt ist, bewegt man sich im Shuttlebus vom einen zum anderen Museum - aufhalten darf man sich nur in den Museumsbereichen. Keine Museumsschiffe sondern ein Teil der aktiven Flotte der US Navy Im Luftfahrtmuseum bestaunte ich - einmal mehr - die verschiedenen Kampfflugzeuge. Besonders spannend fand ich die Geschichten über Pearl Harbour. So wurde die Hawaii-Insel Ni'ihau umgepflügt, damit die japanischen Flugzeuge dort nicht lan...

Der Flugzeugträger

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Charleston ist für alte amerikanische Häuser und Sezessionskriegsgeschichten bekannt. Umso erstaunter war ich, auf der anderen Flussseite einen Flugzeugträger zu erspähen. Die USS Yorktown wurde im zweiten Weltkrieg und im Vietnamkrieg eingesetzt, zudem barg dieses Schiff die Astronauten der Apollo 8 Mission. Heute ist sie- zusammen mit einem Zerstörer und einem U-Boot - als Museum zu besichtigen. Das erstaunliche an diesem Flugzeugträger war, dass ich - einmal das Ticket gelöst - ohne Sicherheitskontrolle mit sämtlichen Kameras umhergehen konnte. Sie haben fünf thematische Rundgänge ausgeschildert, ich konnte mich aber auch quer durch das Schiff bewegen. Im Gegensatz zu anderen Museumsschiffen die ich schon besichtigte, war hier nur ein kleiner Teil abgesperrt; ich verbrachte über eine Stunde im Schiffsinnern und kam selten in die gleichen Räume. Ich hatte enorm Glück, dass sich die wenigen anderen Touristen gut verteilten. Dadurch konnte ich mit meiner 360°-Kamera Aufnahmen vom l...

Charleston, South Carolina

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Nach Boston und Washington DC besichtige ich nun eine kleinere Stadt. Charleston ist von der Grösse her etwa mit Winterthur vergleichbar, ist also nach amerikanischen Massstäben eher klein. Charleston ist eine der ältesten Städte der USA, etliche historische Gebäude sind noch erhalten und bilden eine Art Altstadt - etwas, das man sonst in den USA kaum findet. Historisch bedeutet hier 200-jährig ... Viele Gebäude sind bunt angestrichen, diese hier haben sogar Blick auf die Meeresbucht Die grössten Villen waren Wohnsitze der Plantagenbesitzer Ähnlich wie in Winterthur besteht die Altstadt aus zwei parallelen Strassen, hier finden sich auch die meisten Restaurants, Läden und somit auch beinahe alle Touristen. Es gibt ziemlich viele Touristen, die meisten sind aber Amerikaner und Rentner. In einem Restaurant wurde ich vom Nachbartisch aus angesprochen, weil ich als Schweizer hier durchaus auffalle. Die Leute sind freundlich, die amerikanische Art überall small talk z...

Gründungsort der USA

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Boston ist nicht irgendeine amerikanische Stadt, hier finden sich vielmehr ausserordentlich viele sehr alte US-amerikanische Gebäude. Und hier begann mit der Boston Tea Party der Unabhängigkeitskrieg. Dieses Ereignis konnte ich im sehr gut gemachten Museum miterleben: Die Besucher werden von verkleideten Guides in einer Art Theater direkt ins Geschehen eingebunden - als Finale konnten wir sogar (angeseilte) Teekisten vom Schiff in den Fluss werfen! Wie bei Versammlungen damals üblich durften wir Zwischenrufe machen Mal Revolutionär spielen. Die Kisten schwimmen bereits im Fluss. Die Geschichte der Stadt und der vereinigten Staaten erwanderte ich auf dem "Freedom Trail". Dies ist ein mit roten Backsteinen in der Strasse markierter Weg, der an vielen historischen Schauplätzen vorbeikommt. Die Idee ist wirklich gut, ich entdeckte die Stadt, deren Geschichte und konnte das Frühlingswetter in einem geniessen. Dieser historische Friedhof liegt heute inmitten der I...

Die fantastische Höhle von Khao Khanab Nam

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Am Flussufer nahm ich das Angebot eines der Verkäufer an, eine Bootstour zu den Höhlen von Khao Khanab Nam zu machen. Diese Höhle ist in Krabi sehr berühmt, sie liegt gleich gegenüber der Stadt aber ist nur mit dem Schiff zu erreichen. Laut Internet sei noch bis Ende März Vollsaison, aber wie ich bemerkte, sind höchstens 10% aller Restaurantplätze belegt und die Stadt wirkt (ausser der Nachtmarkt) nicht gedrängt. So fuhr der Guide auch sofort los, ohne noch auf andere Gäste zu warten. Ausser dem Bootsführer war nur ich auf dem Schiff Nach kurzer Fahrt auf dem Fluss kamen wir an. Der Bootsführer wartete und ich ging alleine in den Naturpark. Auch hier waren nur zwei Angestellte und eine Handvoll Touristen unterwegs. Bereits der Weg entlang des bewaldeten Felsen war spannend. Hinter dem Wald befindet sich der Höhleneingang Ein Loch war mit „kleiner Fledermaushöhle“ angeschrieben. Darin war tatsächlich eine Art Weg durch eine dunkle, aber sehr grosse und lange Kammer. Zwei ...

Ein kommunistisches Museum

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Heut war ich im Museum in Laos‘ Hauptstadt. Was einfach klingt, war tatsächlich eine Herausforderung, welche mich mehrere Tage in Anspruch nahm! Das Nationalmuseum liegt etwa 5 km ausserhalb der Innenstadt; ich ging also mit dem Velo dorthin (d.h. mit einem schlecht gepumpten Eingänger bei 35 Grad). Nun war dort ein Schild, dass das Museum neu sei und noch eingerichtet werden muss. Im Internet fand ich die Adresse des alten Museums, sowie die der „Laotischen Widerstandsarmee“. Beide waren wiederum nicht gerade in der Stadtmitte - und beide waren geschlossen (es gäbe ja bald ein neues Museum). Immerhin lernte ich die Stadt gut kennen! Heute nun also hatte ich Glück, mit dem Kaysone Phomvihane Museum. Dieser Herr war ein laotischer Widerstandskämper, ein kommunistischer Genosse und Ministerpräsident. Und ja, sie haben ihm zu Ehren ein wirklich grosses Museum errichtet. Das Museum mit Statue des Nanmensgebers Der grosse Parkplatz war leer, der Pförtner meinte aber, dass das Mus...

Angkor Wat - oder Lara Croft und die Chinesen

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Wohl die meisten Touristen gehen nach Kambodscha, oder gar Südostasien, wegen Angkor Wat. Diese riesige vom Dschungel überwachsene Tempelanlage müsse man einfach gesehen haben. Um es vorwegzunehmen: Ja, es ist enorm beeindruckend und die Grösse kaum in Worte zu fassen. Stellenweise erschrecken zwar die - meist chinesischen.- Touristenhorden, aber oft verteilen sich diese, sodass ich den Besuch geniessen konnte. Da wir mit den Locals von UAC unterwegs waren, konnten wir an einem Tag Angkor Wat, Angkor Thom und Ta Prohm Kel, den Tempel aus dem Film Tomb Raider, anschauen. Allerdings wären drei Tage mit Guide zu empfehlen, man kann sich aber auch Wochen darin vertun. Angkor Wat wie man es in Reiseführern findet - allerdings waren vor Ort mehr chinesische Touristen  Die Grösse kaum hier allerdings kaum zur Geltung. Der Tempel ist in einem riesigen Park mit grossem Wassergraben (früher noch mit Krokodilen) und vielen Nebentempeln angelegt. Neben der geheimnisvollen Architektur...

Die Vietcong und die GI

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Heute Morgen gingen wir auf eine halbtägige Exkursion zu den Tunnels von Cú Chi. Halbtägig wird hier aber anders definiert: Der Fahrer kam nicht um 8:15, sondern erst um 8:45; dann dauerte die Fahrt zu diesen Tunnels zwei Stunden und das wieder zurück, sodass wir nach 14:00 wieder in Saigon waren. Das war aber bereits alles zu motzen: Die Führung was sehr interessant! Unser Guide führte die kleine Gruppe von Posten zu Posten. Alles scheint hier sehr gut ausgebaut und auch organisiert zu sein - Gruppe folgt auf Gruppe sodass man fast nie warten muss. Die Tunnels wurden im Krieg gegen die Franzosen begonnen und bis auf 200 km während dem Vietnamkrieg ausgebaut. In den Tunnels versteckten sich die Vietcong-Kämpfer vor den Bomben und Napalm-Angriffen der Amerikaner. Die Tunnels waren so schmal, dass nur die kleinen Vietnamesen, nicht aber die viel grösseren Amerikaner, durchpassten. Der kleine vietnamesische Guide im Vergleich zu einem Europäer Hinten im Bild sieht man einen Ha...