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Im U-Boot

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Ich war ja bereits in einem Militär-U-Boot . Dieses stammte aber noch aus dem kalten Krieg, war aussen verrostet und stand im seichten Gewässer als Museum. Als ich aber in Honolulu einen Flyer sah, dass man hier mit einem Touristen-U-Boot mitfahren kann, meldete ich mich sofort an! Laut Eigenwerbung sei dies das grösste Touristen-U-Boot weltweit. Die Atlantis XIV ist bereit zum Einsteigen Wir fuhren mit einem Schiff einige Hundert Meter ins Meer hinaus und trafen dort auf das U-Boot. Das Meer ist bei Hawaii überall schön, aber von hier draussen aus zeigte es sich in einem intensiven Blau, wie ich es nur aus kitschig gefärbten Pools kannte. Ein Meer wie aus dem Werbeprospekt Das U-Boot ist innen weitaus geräumiger und freundlicher als das militärische Museums-Boot. Es tauchte ziemlich rasch auf etwa 10 Meter ab, wo ich die ersten Fische sah. Sie haben hier ein künstliches Riff gebaut, wo sich viele Meeresbewohner vorfinden. Das U-Boot bietet 64 Passagieren Platz ...

Die amerikanischen Wale

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Hier in Boston gäbe es Wale anzuschauen, meinte der Reiseführer. Tatsächlich bietet das New England Aquarium Waltouren an, sogar mit "Walgarantie". Am Morgen um 10:00 ging es los - ich kam beinahe zu spät, weil die Angestellte im Kaffeehaus ausgesprochen gesprächig war - das bin ich mir aus der Schweiz nicht gewohnt... Ich begnügte mich mit einem einfachen Espresso - und fand den schon stark! In der Nähe von Boston gibt es eine Unterwasserhochebene, wo das Wasser nicht tief ist und viele Algen, Fischen und auch Wale vorkommen. Zum Glück ist die Zone heute ein Meeresschutzgebiet. Das Schiff fuhr so schnell, das ich kaum draussen im Wind stehen konnte Kaum waren wir im Schutzgebiet, sprangen Delfine von allen Seiten um das Schiff! Dies sei zu dieser Jahreszeit eher selten, ich hatte also grosses Glück. Auch Wale konnten wir etliche entdecken, einige schwammen nur etwa 5 m vom Schiff entfernt!  Die Wale verraten sich durch den Blas, eine  Wasserfontäne, welche sie...

Der Vulkan

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Der Mount Kerinci ist ein aktiver Vulkan und der höchste Berg Sumatras, zudem sei er touristisch wenig erschlossen. Das klingt nach Abenteuer und das wollten wir erleben! Zuerst mussten wir allerdings dorthin gelangen: Vom ebenfalls eher abgelegenen Tuktuk ging es per Auto, Schiff, Auto, Flugzeug und wiederum Auto von 6:00 bis 23:00 auf Reise. Jürg und ich vor dem Aufstieg Am ersten Tag wanderten wir gut 2000 Höhenmeter durch den Dschungel bis über die Baumgrenze. Unser Guide Zacky stellte sich sowohl als sehr kompetent als auch witzig heraus, sodass wir gut vorankamen. Zacky am erklären Neben vielen Pflanzen (u.a. Zimtbäumen, Orchideen, Blüten zum Essen) sahen wir einige Insekten, etliche Vögel (hier ist die Augenfarbe ein Bestimmungskriterium) und als Highlight eine Gruppe Blätteraffen sowie einige Gibbons. ein typischer Dschungel-Weg Die Nacht im Zelt stellte sich als eher unbequem heraus, zudem war es ziemlich kalt und es regnete stark. Unser Zeltlager u...

Sumatra

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Seit Frank nach Kambodscha nach Hause fuhr, war ich alleine am Reisen. Seit gestern nun bin ich mit Jürg unterwegs, wir wollen Sumatra entdecken. Aussicht von unserem Balkon Sumartra ist eine riesige Insel mit immer noch sehr viel Wald. Unser erster Ort hat den lustigen Namen Tuktuk und liegt am Togasee, einem ehemaligen Vulkankrater gigantischen Ausmasses. Blick von der Insel ans Seeufer, der See (Vulkankrater) ist also gut doppelt so breit! Sumatra ist genau so wie ich es mir vorgestellt habe: Üppiger Urwald auf Hügeln! Heute machten wir eine kurze Wanderung zu einem Wasserfall auf dem Hügel hinter dem Dorf Tuktuk. Wasserfall im Dschungel Tuktuk ist touristisch, aber mit wenigen und v.a. einheimischen Touristen. Die Leute sind sehr freundlich und offen, die Kinder winken und die Erwachsenen fragen wo wir hin wollen und zeigen dann alle den Weg. Neben Wälder gibt es auch Wiesen mit Wasserbüffeln, das sieht zuweilen fast etwas schweizerisch aus Auch klei...

Der weltbeste Strand?

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Nun ja, ich habe meine Informationen aus Hotelbroschüren und thailändischen Websites: Thailändische Strände gehörten zu den Schönsten. Und von denen sei die Railay-Beach der allerschönste. Der Berghintergrund ist in der Tat fantastisch Es gibt hier mehrere Strände, von denen ich den berühmtesten - er geht in eine Höhle über - nicht sehen konnte, da die Lagune anstrengender war als geplant, doch dazu später mehr. Der Hauptstrand ist in der Tat sehr schön, mit sehr warmem Wasser und Touristen die sich gut verteilen. In der Inselmitte gibt es mehrere Läden, Restaurant und kleinere Hotels. Leider waren die Getränke gut doppelt bis dreifach so teuer wie in Krabi, dafür wartete ich doppelt so lange und wurde nur halb so oft angelächelt - das erinnert doch irgendwie an heimische Touristenorte :-) Sehr warmes Wasser und wenige Touristen Dass Wasser war allerdings beinahe zu seicht: Ich konnte gut 300 m hineinlaufen und es reicht mir erst knapp über das Knie. Zudem gab es nur am...

Die fantastische Höhle von Khao Khanab Nam

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Am Flussufer nahm ich das Angebot eines der Verkäufer an, eine Bootstour zu den Höhlen von Khao Khanab Nam zu machen. Diese Höhle ist in Krabi sehr berühmt, sie liegt gleich gegenüber der Stadt aber ist nur mit dem Schiff zu erreichen. Laut Internet sei noch bis Ende März Vollsaison, aber wie ich bemerkte, sind höchstens 10% aller Restaurantplätze belegt und die Stadt wirkt (ausser der Nachtmarkt) nicht gedrängt. So fuhr der Guide auch sofort los, ohne noch auf andere Gäste zu warten. Ausser dem Bootsführer war nur ich auf dem Schiff Nach kurzer Fahrt auf dem Fluss kamen wir an. Der Bootsführer wartete und ich ging alleine in den Naturpark. Auch hier waren nur zwei Angestellte und eine Handvoll Touristen unterwegs. Bereits der Weg entlang des bewaldeten Felsen war spannend. Hinter dem Wald befindet sich der Höhleneingang Ein Loch war mit „kleiner Fledermaushöhle“ angeschrieben. Darin war tatsächlich eine Art Weg durch eine dunkle, aber sehr grosse und lange Kammer. Zwei ...

Elefanten

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Von den zahlreichen Natur- und Outdoorangeboten hat mich eines besonders angesprochen: Dschungeltrekking kombiniert mit Elefanten füttern und reiten, aber ohne die hier allseits angepriesenen Kajak- und andere Wassersportarten. Das Elefantendorf - hier gerade ohne Elefanten und Touristen Dieses Elefantendorf bietet zudem als einziges Reiten ohne Elefantensessel, also direkt auf dem Tier, an. Die Elefanten stammen alle aus ehemaligen Holzbetrieben, bei denen die Elefanten unter nicht immer tierwürdigen Bedingungen schuften mussten. Sie werden hier nun medizinisch versorgt, und diejenigen die noch mögen, transportieren Touristen über kurze Strecken. Mein Elefant hatte einen Fuss mit Narbe von einer Mine, auch das ist in abgelegenen Gebieten in Laos immer noch ein Thema. Der Autor stolz auf einem Elefanten Über eine Art Holztreppe stiegen wir auf den Elefanten, zuerst mit dem Führer dabei. Dieser sprang dann aber bei laufendem Elefanten ab und gab die Sprechkommandos zu Fus...